Was gibt es – diese Wege stehen dir offen
Welche Möglichkeiten hast du nach dem Schulabschluss?
Praktikum, Ausbildung oder Studium? Oder etwas ganz anderes…
Nach deinem Schulabschluss stehen dir die verschiedensten Wege offen – je nachdem was deine Stärke und Interessen sind. Im Groben hast du vier Möglichkeiten. Jeder Weg hat seine Berechtigung, jeder Weg hat andere Vor- und Nachteile. Du hast den Schulabschluss verpasst? Auch hier gibt es Möglichkeiten für dich!

Duale Ausbildung
Bei dieser Ausbildungsform bekommst du einen Vertrag mit einem Ausbildungsunternehmen. Während der Ausbildung besuchst du die Berufsschule ein oder zwei Mal in der Woche. Übrigens: Abiturienten können während der Ausbildung zusätzliche Qualifikationen erwerben. Du brauchst einen Hauptschulabschluss, einen Abschluss von der Werkrealschule oder Realschule oder die Fachhochschulreife bzw. Abitur.

Schulische Berufsausbildung
Teilweise können Berufsausbildungen auch komplett in der Schule absolviert werden. Hierzu gehören unter anderem die Berufsfachschulen, auf denen du den mittleren Bildungsabschluss erreichen kannst sowie ein- bis zweijährige Berufskollegs oder auch
berufliche Gymnasien. Um diesen Weg zu gehen, brauchst du einen Hauptschulabschluss oder einen Abschluss von der Werkrealschule bzw. Realschule.

Studium an einer „dualen Hochschule“
An einer dualen Hochschule kannst du mit Hochschulreife oder Abitur studieren. Es gibt aber auch spannende Ausbildungsberufe für Abiturienten, Schüler mit Fachhochschulreife.

Hochschul- oder Universitätsstudium
Für ein Studium an einer Hochschule benötigst du die Hochschulreife oder das Abitur. An die Universität (UNI) kannst du nur mit Abitur.


Nicht verzagen!
Was kannst du ohne oder mit einem schlechten Hauptschulabschluss machen?
Auch, wenn du keinen Hauptschulabschluss hast oder einen schlechten, stehen dir verschiedene Wege offen. Diese kannst du auch nutzen, wenn du einfach mehr Unterstützung und Anleitung brauchst.
So kannst du ein Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) machen und wirst dadurch grundlegend und praxisbezogen auf die Arbeit und den Beruf vorbereitet. Die Ausbildungsvorbereitung (AV) ist perfekt, wenn du noch Förderbedarf hast, um eine Ausbildung anfangen zu können. Eine Einstiegsqualifizierung (EQ) ist die Brücke, wenn du nicht sofort eine Berufsausbildung anfangen kannst. Hier bekommst du sogar eine Vergütung in Höhe von 262 € und kannst in der Regel danach regulär eine Ausbildung starten. Wenn du besonders engagiert bist, sind die Bundesfreiwilligendienste (BFD/FSJ/FÖJ) vielleicht das Richtige für dich. So kannst du dich beruflich orientieren, persönlich wachsen und neue Leute und Aufgaben kennenlernen. Etwas Geld gibt es noch dazu.
Finde deinen Weg
Egal für was du dich entscheidest. Wichtig ist, dass du dich dabei wohl fühlst – dein Ziel, deine Geschwindigkeit.
01
Duale Ausbildung: Ausbildung an zwei Orten gleichzeitig
Die duale Ausbildung steht dir für kaufmännische, technische und Dienstleitungsberufe zur Verfügung. Hier bist du in einem vorgegebenen Rhythmus im Betrieb und in der Berufsschule. Deine Vorteile: Du arbeitest in einem Betrieb und schnupperst gleich „Arbeitswelt Luft“. Du hast einen hohen Praxisanteil, was dich bei der späteren Jobsuche weiter bringen kann. Vielleicht übernimmt dich auch gleich das Unternehmen, in dem du die duale Ausbildung machst. Weiteres Plus: Du erwirbst persönliche, fachliche und soziale Kompetenzen und bekommst natürlich eine Vergütung.
02
Schulische Berufsausbildung: von der Schule in die Schule
Hier stehen dir verschiedene Schulen zur Verfügung: die Fachschule, die Berufsfachschule oder das Berufskolleg. Wann ist das die beste Wahl? Wenn du einen höheren Schulabschluss anstrebst. Die schulische Ausbildung ist bspw. im Gesundheits- und Sozialwesen, der Gestaltung, der Technik sowie bei Fremdsprachen üblich. Der Fokus liegt hier klar auf der Theorie. Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre, wobei der Unterricht in der Regel in Vollzeit stattfindet.
03
Studieren an der Hochschule oder Universität
Kennst du schon die drei Studientypen? Hier stehen dir duale Hochschulen, Hochschulen und Universitäten/technische Hochschulen zur Verfügung. Die Aufnahmeanforderungen sind unterschiedlich. So kannst du bspw. nur mit Abitur an die Uni gehen.
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